Merkel brachte es dieser Woche mehrmals auf den Punkt. Die Einlagen seien sicher – so oder so ähnlich. Nun ja, wirklich sicher ist hier rein gar nichts mehr. So viel ist sicher. Verabredungsgemäß hoben ich und etliche zehntausend Gleichgesinnte während eines mehrere Stunden andauernden „Flash Mops“ unser gesamtes Hab und Gut zwischen einem und mehreren tausend Euro(s) bei den jeweils unterschiedlichsten Banken ab, um selbiges sodann erst zu versaufen und nachfolgend mittels Rumhurerei zu vervögeln. Bis auf den letzten Cent. Alles auf den Kopf hauen. Und sinnlos verprassen.
Das Ergebnis ließ dann auch nicht lange auf sich warten. An einem schwarzen Freitag sahen wir den DAX komatös ins Tal fahren, um dort zu verharren. In Frankfurt war es dann sehr still; anderer Orte auch. Man konnte mit wirtschaftlicher Angst benetzte Gedanken wie Stecknadeln fallen hören. Dann war ich am Strich und fragte:
„Sind meine Einlagen bei Dir sicher?“
„Wie meinst Du das?!“
„Na ob meine Kohle bei Dir gut angelegt ist…“
Sie schaute mich ganz lieb an, so als mache sie sich intensive Gedanken um mein gerade Erfragtes. Dann lächelte sie und bejahte meine Frage mit einem schlichten und einfachen „ja“. Natürlich fragte ich sie gleich nach ihrem Namen während ich ihr meinen verriet. Michelle (25) sei ihr Name; ihr Zweitname. Ramona sei ihr erster Name. Von ihrem an der Gerhard Domagk belegenen Standplatz des dortigen zur Einfahrt der Chemischen parallel verlaufenden Fahrradweges, wo auch ein silberner Audi auf sie wartete, welcher seitens der grün-weißen Bullen kontrolliert wurde bevor diese später bulgarische „Zuttis“ in einem dunklen Opel-Corsa beim Extra-Markt zerlegten, entfernten wir uns sodann.
„Schön gemütlich hast Du es hier!“
„Danke. Die Idee mit den Kissen und Decken ist mir mal vor etlichen Jahren gekommen. Es war damals bitter kalt…“
„Da ist dann eins zum anderen gekommen…“
„Ja genau. Sag mal, wie sind eigentlich Deine Preise?“
„20-25-30 (FM/GV/beides).“
„Gute Preise. Und magst Du auch ohne lutschen?“
„Ja klar, wenn Du das möchtest?“
„Ja klar will ich. F i c k e n ist aber mit, oder?“
„Ja klar. F i c k e n selbstverständlich immer mit Gummi!“
„Okay, das ist alles sehr gut!“
30 Teuros wechselten den Besitzer als wir schon komplett nackt nebeneinander im Fond saßen und sich Michelle ihrer weißen Hose, ihrer weißen Sportjacke, den weißen Sneakern sowie ihrem rosafarbigen T-Shirt nebst schwarzer Unterwäsche darunter entledig hatte. Sie belohnte mich nunmehr sehender Blicke eines schön gerundeten, weiblich molligen Körpers von 170 cm Größe mit richtig viel strammen Holz vor ihrer Hütte, rasierter Musche, heller Haut und schulterlangen, rötlichen Haaren, die sie zu einem Zopf nach hinten gebunden trägt.
Da saßen wir nun und Michelle massierte mir streichelnd den Schwan(z) während ich mir ihren sensationell großen Möpsen widmete, deren knospende Nippel alsbald teleskopartig in die Höhe standen seitdem ich an selbigen leidenschaftlich herum gespielt hatte. Dann lehnte ich mich zurück und Michelle lutschte, dass ich mir wünschte, sie würde nie wieder aufhören: äußerst gefühlvoll, zärtlich, ohne jeglichen Zahneinsatz mit einer meinen Schweller speichelnd umkreisenden Zunge, die mein „Spice“ zu schmecken suchte. Superb. Als sie dann gevögelt werden will, lasse ich ihr diesen Wunsch selbstredend nicht unerfüllt und verhalte mich wie mir verheißen. Mit ihrem äußerst aktiv schwingenden Becken hält sie meinen Stoßbewegungen jederzeit derart fest entgegen, dass ich nach einem zeitlich unbegrenzten do ut des beim Absahnen denke: „there´s no tomorrow!“
Als wir uns wieder anziehen erzählt mir Michelle, dass sie aus Dortmund komme, aber mit einiger Regelmäßigkeit an der Essener Pferdebahn werkele – immer wieder mit mal mehr mal weniger größeren Schaffenspausen dazwischen. Von ihrer perfekten Lutschperformance noch ganz hypnotisiert, trennen sich unsere Wege dann und ich verspreche ihr meine Wiederkehr. Heute abends will sie zwischen 20.00 Uhr und 24.00 Uhr auch wieder vor Ort sein. Sagte sie.
An der Ennemoser Straße parkend werde ich von einem Typen in einer Jeanskutte mit Kapuze über seinem Kopf angesprochen, ob ich wisse, wo der Schwulenstrich sei, denn er wolle sich männlicher Kundschaft gegen entsprechendes Entgelt sexuell entrichten. Der Typ schaut total runter gekommen und beinahe verwahrlost aus, gepierced und an unendlich vielen Stellen tätowiert, so dass ich ihn aussehenstechnisch mit dem „Imperator der Dunklen Macht“ aus „Star Wars“ assoziiere. Mit einer Spritze in jedem Arm. Wahrhaftig, er könnte es sein. Ich gebe ihm sodann Ratschläge und verweise ihn auf den „alten Zoll“ jenseits des Juridicums und gegenüber dem Hofgarten. Dort würden ab und an Männer Männerbekanntschaften suchen. Sich bei mir bedankend, fragt er, ob er mir einen lutschen dürfe, was ich unter gleichzeitigen Hinweis verneine, dass wenn seine Beine epiliert seien, ich seiner „Hintertür“ sehr zugeneigt sei. Letztlich verabschiedete man sich einfach ohne weiterführende Handlung aneinander voneinander.
Zu später Stunde erhielten wir dann noch die Mitteilung, dass Big Brother uns alle „beobachtet“, was ich mit einem der Sketchshow „Little Britain“ entliehenen, aber eher untypischen „Yeah I know!“ begrüßte.
Ob nächstwöchentlich im Rahmen eines weiteren „Flash Mops“ die Dispositionskredite vollumfänglich bis zur sog. Kreditlinie ausgeschöpft sein werden, bleibt aus diesseitiger Sicht derzeit abzuwarten. Sofern die Karten neu gemischt werden sollten, gilt wie immer beim Russisch-Roulette der Finanzmärkte:
„Faites vos jeux. Rien ne va plus!“